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Unternehmensberatung · SAP IBP

SAP-IBP-Beratung: vom Planungsprozess zum tragfähigen System

Wir überführen fachliche Anforderungen in ein SAP-IBP-Design aus Planungsebenen, Kennzahlen und Datenflüssen und begleiten Einführung, Betrieb und Weiterentwicklung.

SAP Integrated Business Planning

Worum es geht

SAP Integrated Business Planning (SAP IBP) ist die Cloud-Lösung von SAP für die Supply-Chain-Planung auf Basis von SAP HANA. Sie deckt S&OP, Bedarfs-, Bestands- und Versorgungsplanung ab und schafft Transparenz über die gesamte Lieferkette. SAP IBP ist der strategische Nachfolger von SAP APO.

Ein IBP-Projekt ist erfolgreich, wenn das System den Planungsprozess trägt und nicht umgekehrt. Deshalb verbinden wir die Prozessberatung für S&OP und Demand Planning mit dem Systemdesign: Planning Area, Planungsebenen, Key Figures, Integration und die Oberflächen, mit denen Planer täglich arbeiten.

Lösungsumfang

Die Module von SAP IBP

IBP for Demand

Statistische Prognose mit Best-Fit-Auswahl, Bereinigung der Historie, Konsensplanung und Demand Sensing.

IBP for Sales and Operations

Der S&OP-Prozess im System: Szenarien, Kapazitäts- und Finanzsicht, Abstimmung und Freigabe.

IBP for Inventory

Mehrstufige Bestandsoptimierung mit Sicherheitsbeständen und Zielreichweiten je Lagerstufe.

IBP for Response and Supply

Versorgungsplanung und Allokation bis zur auftragsbasierten Planung mit Echtzeit-Integration.

Demand-Driven Replenishment

Planung nach DDMRP-Logik mit entkoppelnden Puffern für schwankende Nachfrage.

Supply Chain Control Tower

Kennzahlen, Warnmeldungen und Transparenz über die Lieferkette in einer Sicht.

Herausforderungen

Typische Ausgangslagen

APO-Wartungsende

Die Standardwartung der SAP Business Suite 7 und damit von SAP APO endet Ende 2027, die erweiterte Wartung spätestens Ende 2030. Der Umstieg muss jetzt geplant werden.

Excel neben dem System

Planer arbeiten in Schatten-Excel, weil Prozess und System nicht zusammenpassen. Das Werkzeug verliert an Akzeptanz.

Sonderlocken statt Standard

Alte Speziallösungen werden eins zu eins nachgebaut, statt den Standard zu nutzen. Aufwand und Wartung steigen.

Integration unterschätzt

Stammdaten, Datenqualität und Schnittstellen zu S/4HANA oder ECC entscheiden über den Projekterfolg und werden oft zu spät adressiert.

Performance

Zu feine Planungsebenen und zu viele Key Figures verlangsamen Planungsläufe und Oberflächen.

Vier Releases pro Jahr

SAP liefert IBP quartalsweise aus. Ohne Release-Management und Regressionstests entstehen Überraschungen im Betrieb.

Projekt

Unser Vorgehen

  1. 01

    Discovery

    Nutzen, Umfang und Module festlegen: Welche Planungsprozesse sollen in IBP abgebildet werden, und in welcher Reihenfolge?

  2. 02

    Fit-to-Standard

    In Workshops mit den SAP Best Practices prüfen wir, wo der Standard trägt und wo Anpassungen fachlich begründet sind.

  3. 03

    Design

    Planning Area, Attribute, Planungsebenen, Key Figures und Integrationsflüsse; wo möglich auf Basis der harmonisierten Planning Area von SAP.

  4. 04

    Realisierung

    Konfiguration in Sprints, Datenübernahme, Integration und Tests mit echten Daten und echten Planern.

  5. 05

    Go-live und Hypercare

    Schulung, Cutover und eine begleitete Stabilisierungsphase nach dem Start.

  6. 06

    Betrieb und Weiterentwicklung

    Release-Management, neue Funktionen je Release, Performance-Pflege und der Ausbau um weitere Module.

Technik

Integration und Oberflächen

Zeitreihenbasierte Planungsdaten gelangen klassisch über SAP Cloud Integration for data services (CI-DS) nach SAP IBP; SAP bietet dafür inzwischen zusätzlich Cloud Integration aus der SAP Integration Suite an. Die auftragsbasierte Planung nutzt die Echtzeit-Integration (RTI) mit SAP S/4HANA und SAP ECC. Welcher Weg passt, hängt von Systemlandschaft, Datenvolumen und Taktung ab.

Planer arbeiten im IBP Excel Add-in oder web-basiert in den Planner Workspaces und Fiori-Apps. Mit dem KI-Assistenten Joule kommen mit den Releases neue Funktionen hinzu. Wir richten die Oberflächen nach Rollen aus, damit jede Planerin und jeder Planer genau die Sicht bekommt, die der Prozess verlangt.

FAQ

Häufige Fragen zu SAP IBP

Was ist SAP IBP?

SAP Integrated Business Planning ist die Cloud-Lösung von SAP für die Supply-Chain-Planung auf Basis von SAP HANA. Sie deckt S&OP, Bedarfs-, Bestands- und Versorgungsplanung sowie die Transparenz über die Lieferkette ab.

Welche Module hat SAP IBP?

IBP for Demand, IBP for Sales and Operations, IBP for Inventory, IBP for Response and Supply, Demand-Driven Replenishment und den Supply Chain Control Tower. Die Module lassen sich einzeln oder kombiniert lizenzieren.

Wann endet die Wartung für SAP APO?

SAP APO folgt den Fristen der SAP Business Suite 7: Die Standardwartung endet Ende 2027, die erweiterte Wartung ist bis Ende 2030 möglich. Nachfolger sind SAP IBP und PP/DS in SAP S/4HANA.

Wie lange dauert eine SAP-IBP-Einführung?

Das hängt von Modulen, Integrationsumfang und Datenlage ab. Ein erstes Modul lässt sich in einigen Monaten produktiv setzen; eine vollständige APO-Ablösung dauert in der Regel deutlich länger.

Wie wird SAP IBP an SAP S/4HANA angebunden?

Zeitreihendaten laufen über SAP Cloud Integration for data services (CI-DS) oder über Cloud Integration aus der SAP Integration Suite. Die auftragsbasierte Planung nutzt die Echtzeit-Integration (RTI).

Arbeitet man in SAP IBP mit Excel?

Ja: Das IBP Excel Add-in ist für viele Planer die wichtigste Oberfläche. Daneben gibt es die web-basierten Planner Workspaces und Fiori-Apps.

Wie oft erscheinen neue Releases von SAP IBP?

Viermal im Jahr, jeweils im Februar, Mai, August und November. Ein geregeltes Release-Management mit Tests gehört deshalb zum Betrieb.

Weitere Beratungsthemen

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